Schulentwicklungsberatung

Um den Transfer von Netzwerkergebnissen in die Schulen zu unterstützen und die Aktivierung weiterer schulischer Akteure im Schulentwicklungsprozess zu forcieren, wurde eine Prozessbegleitung auf Einzelschulebene durch eine ‚Begleitende Lehrkraft‘ realisiert. Um auf der Basis eines gemeinsamen Rollen- und Arbeitsverständnisses tätig sein zu können, wurde zu Beginn des Projektes von den ‚Wissenschaftlichen Mitarbeitenden‘ und den ‚Begleitenden Lehrkräften‘ gemeinschaftlich ein sog. Rollenklärungsdokument entwickelt.

Begleitende Lehrkräfte

Kontinuierliche Prozessbegleitung durch die ‚Begleitenden Lehrkraft‘ mit pro Kalenderjahr mindestens drei Schulbesuchen pro Einzelschule:

        • Ist-Stand-Analyse und Erwartungsklärung
        • Definition von kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungszielen (mit eventuell kontinuierlich erforderlicher Adaption)
        • Definition von Meilensteinen
        • Kommunikations- und Organisationsstrukturen der Schulen werden in den Blick genommen

Die Arbeit mit den Schulen wird als „guided process“ bzw. als „geführte“ Unterstützung gestaltet. Die ‚begleitenden Lehrkräfte‘ und die ‚Netzwerkmoderatorinnen‘ wirken dabei als Lotsen. Wobei den ‚Netzwerkmoderatorinnen‘ (Mitarbeiterinnen aus den Universitäten) eine zentrale Rolle im Gelingensprozess des komplexen Projektvorhabens zukommt.

Rolle der Netzwerkmoderatorinnen bzw. Wisssenschaftlichen Mitarbeitenden

  • Konzeption und Moderation der Netzwerktreffen
  • Organisationale und strukturelle Unterstützung der Einzelschulen bei der Initiierung und Implementierung von Schulentwicklungsprozessen (Unterstützung bei der Auswahl und Finanzierung von Fortbildner*innen für Schulinterne Lehrkräftefortbildungen, Organisation der ‚Potenziale-Akademie‘, konstante Ansprechperson für jegliche projektbezogenen Fragen für die Einzelschulen und die ‚Begleitenden Lehrkräfte‘,
  • Pflege des Schulentwicklungsportfolios (gemeinsam mit der ‚Begleitenden Lehrkraft‘)