Das Projekt Potenziale entwickeln - Schulen stärken: Ein integriertes Schulforschungs- und datengestütztes Schulentwicklungsprojekt

Für Schulen kann es schwierig sein, alle Einfluss- und Qualitätsfaktoren ihrer Arbeit gleichzeitig im Blick zu haben. Noch herausfordernder stellt es sich häufig dar, Probleme und Stärken zu erkennen und produktiv an diesen zu arbeiten. Potenziale entwickeln – Schulen stärken unterstützt Schulen in einem ersten Schritt dabei, zentrale Entwicklungsbedarfe und Potenziale ihrer Arbeit zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden in einem zweiten Schritt Schulen mit ähnlichen Voraussetzungen in Netzwerken zusammengeführt. Ziel ist es, gemeinsam mit Schulen ihre Lern- und Problemlösefähigkeit weiterzuentwickeln. Außerdem soll es Schulen so zukünftig gelingen, Potenziale und Ressourcen besser auszuschöpfen und intern sowie extern bedingte Herausforderungen effektiv und nachhaltig zu bewältigen.

Projektziele

Das Projekt Potenziale entwickeln – Schulen stärken ist als integriertes Schulforschungs- und datengestütztes Schulentwicklungsprojekt konzipiert. Ziel und Anspruch des Projekts ist es, datengestützt Schulentwicklungsprozesse in den beteiligten Schulen anzustoßen und zu begleiten. Dazu arbeiten Schulen in schulübergreifenden Netzwerken zusammen und profitieren von passgenauen Schulentwicklungsmaßnahmen und professioneller Unterstützung.

Die Projektziele können gemäß Forschungs- und Entwicklungsteil des Projekts weiter ausdifferenziert werden: Innerhalb des Forschungsteils wird das Ziel verfolgt, Wechselwirkungen schulexterner Kontextbedingungen und interner, organisatorisch-pädagogischer Merkmale von Schulen in herausfordernden Lagen für schulische Qualitätsentwicklung zu analysieren. Im Rahmen des Entwicklungsteils werden evidenzbasiert Schulentwicklungsprozesse in Schulnetzwerken mittels kontextsensibler und bedarfsgerechter Unterstützungsangebote, u. a. Beratungs- und Fortbildungsangebote in den Projektschulen angestoßen, dokumentiert und evaluiert. Zudem ist geplant, Projektergebnisse so aufzuarbeiten, dass sie in weitere systemische Strukturen und Kontexte, z. B. Bildungsadministration oder Primarstufenschulen, überführt bzw. hier genutzt werden können.